Nach oben
Zur Startseite

Biofeedback bei Reizdarm

© Microsoft ClipArt Gallery (Ausschnitt) © Microsoft ClipArt Gallery (Ausschnitt)
Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine funktionelle Störung des Darms, die keineswegs bedrohlich, aber für Betroffene äußerst belastend sein kann: es beeinträchtigt oft die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Frauen sind weitaus häufiger von den Darmbeschwerden betroffen wie Männer.

Der Begriff Colon irritabile ist nach dem heutigen Kenntnisstand eigentlich irreführend, da sich diese Störung nicht nur auf den Darm beschränkt. Wer unter Reizdarm leidet kennt die typischen Symptome: krampfartige Bauchschmerzen, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung und Blähungen.
Bevor allerdings die Diagnose Reizdarmsyndrom gestellt werden kann, ist eine organische Abklärung und Ausschluß anderer Erkrankungen erforderlich. 

Wie kann Biofeedback bei Reizdarm helfen?

Biofeedback in Kombination mit einem psychotherapeutischen Verfahren unterstützt die körperliche Wahrnehmung positiv zu verändern. Mit Hilfe des Biofeedback kann der Betroffene erfahren und erlernen wie sein Körper auf verschiedene Ereignisse reagiert.

Durch die Visualisierung verschiedener Körperparameter, wie z.B. Herzschlag, Atmung, Körpertemperatur, Hautleitwert und Muskelspannung, können neue Strategien erlernt werden: damit der vom RDS Betroffene rechtzeitig gegensteuern kann, bevor das autonome Nervensystem die gastrointestinalen Funktionen negativ beeinflusst.

Ergänzend zum Biofeedback und psychotherapeutischen Begleitung kann ich Verfahren anbieten, die helfen künftig mit Stress sowie mentalen, emotionalen Belastungen besser umzugehen. Ein zusätzliches erlernen von Entspannungstechniken, die im Alltag regelmäßig angewendet werden, kann den Erfolg erhöhen.

Ursachen des Reizdarms

Die Auslöser des Reizdarmsyndroms (RDS) sind sehr häufig mit hoher, fortwährender Stressbelastung und psychischen Belastungen in Verbindung zu bringen. Die Symptome des RDS verstärken sich durch die Überforderung, Ängst, Ärger, Stress, sowie bei einschneidenen Lebenssitutationen bzw. -ereignissen.

Neueste wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass die Ursache in in den zahlreichen Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Verdauungstrakt liegt. Der Darm selbst enthält viele Millionen Nervenzellen, auch 'Bauchhirn' (enterisches Nervensystem, ENS) genannt und bilden eine Art zweites Gehirn im Körper.

Es enthält weitaus mehr Neurone wie das Rückenmark und ist sehr eng mit dem 'Kopfhirn' verbunden. Emotionaler Stress und einschneidende Ereignisse können das 'Bauchhirn' nachhaltig beeinträchtigen. So können sich Irritationen des Verdauungstrakts einstellen.
Rufen Sie mich zur Terminvereinbarung unter 089 242 90 558 an oder verwenden Sie die Online-Buchung!