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Biofeedback bei Panik & Angststörung

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Von der Natur wurde Angst als überlebenswichtiges Gefühl eingerichtet. In Hinblick auf die evolutionäre Entwicklung ist es durchaus sinnvoll vor etwas "Angst" zu haben und sich nicht dafür schämen zu müssen.

Angst warnt uns vor Gefahren und sichert somit unser Überleben; ohne die Angst gäbe es heute sehr wahrscheinlich keine Menschen mehr.

Wenn aber das Gefühl der Angst in den Vordergrund rückt, unkontrollierbar wird und unsere Gedanken bestimmt, dann hat sie ihre ursprüngliche Funktion verloren.
Die eigentlich schützende Angst wirkt lähmend und schränkt das alltägliche Leben in vielen Bereichen stark ein.
Häufig entsteht für den Betroffenen ein Teufelskreislauf, an dem Wahrnehmung, Gefühle, das Denken und verschiedene Körperreaktionen beteiligt sind: z. B. Herzrasen, Schwitzen, Atemnot, Befürchtung über Kontrollverlust, einer nahe stehenden Person könnte etwas schwerwiegendes zustoßen.

Wenn dieser Kreislauf erst einmal in Gang gekommen ist, verstärken sich die unterschiedlichen Stressreaktionen gegenseitig. Im Extremfall schaukeln sie sich immer weiter hoch und enden schließlich in einer Panikattacke.

Wie kann Biofeedback bei Angst & Panik helfen?

Ängste und Panik kann mit unterschiedlichen Vorgehensweisen behandelt werden. Beim peripheren Biofeedback wird zum einen ein Atemfeedback verwendet, da bei Panikattacken häufig die Atmung mit involviert ist. Die Atemfrequenz ist in der Regel deutlich erhöht und trägt so zu den typischen Symptomen bei.

Zum anderen wird das Hautleitwert-Training und das Training der Herzratenvariabilität eingesetzt, damit der Teufelskreislauf, das gegenseitige Hochschaukeln, künftig nicht mehr stattfindet.

Zusätzlich kann Neurofeedback eingesetzt werden, hier wird häufig mit den Alpha- und Beta-Frequenzbereichen gearbeitet. Dabei wird versucht, der Anteil der HiBeta-Wellen zu reduzieren und den Anteil der Alpha-Wellen zu erhöhen.

Ziel ist es den Umgang mit Ihren persönlichen Stressoren so zu verändern, damit diese künftig bei Ihnen keine Angst- und Panikgefühle mehr auslösen. Somit können Sie Ihre mit Angst besetzten Situation besser meistern und finden so zu mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Mit Biofeedback ist es möglich, dem Betroffenen ein Fenster zu seinen psychophysiologischen Prozessen zu öffnen und um das Anspannungsniveau zu senken. Dadurch können bestimmte körperliche Empfindungen visualisiert, wahrgenommen und willentlich verändert werden.

Formen von Angst- und Panikstörungen

Es gibt verschiedene Formen von Angst- und Panikstörungen, die ihr jeweils typisches Symptombild haben, aber auch in Mischformen auftreten können:
  • Phobien (Agoraphobie, soziale Phobie, spezifische Phobie wie z B. Prüfungsangst, Flugangst, Höhenangst, Klaustrophobie)
  • Panikstörung
  • Generalisierte Angststörung
Je früher diese Störungen behandelt werden, desto mehr unnötiges Leiden kann vermieden werden. Zudem ist eine Therapie in der Anfangsphase meist einfacher.
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